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Was versteht man unter Mischfonds?

Diese Investmentfonds, auch „gemischte Fonds“ genannt, investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen oder andere Anlageformen, wie z. B. Immobilienwerte. Je nach Anlagerichtlinien kann das Fondsmanagement flexibel auf sich bietende Marktchancen reagieren und in den Anlageschwerpunkten variieren. Wie bei allen Investmentfonds hängt der Erfolg des jeweiligen Fonds vor allem vom Geschick und den richtigen Entscheidungen des Fondsmanagements ab. Positive Ergebnisse in der Vergangenheit sind kein Indikator für eine künftige Entwicklung, z. B. bei einem Wechsel des Fondsmanagements. Über die Vielzahl der Märkte, in die das Fondsmanagement investieren kann, ist auch für den Anleger eine Vielzahl von Risiken zu beachten, die sich dann natürlich im Fonds widerspiegeln und entsprechend zu Kursverlusten führen können (u. a. Aktien-, Währungs-, Bonitäts-, Zinsänderungsrisiken).

Anlagerichtlinien geben die Ausrichtung eines Fonds vor.

Anlagerichtlinien sind Gesetzmäßigkeiten, an denen sich ein Fondsmanager orientieren muss. Sie sorgen beispielsweise dafür, dass ein Fonds eine vorgeschriebene Mindestrisikostreuung einhält sowie keine zu gefährlichen Risiken, etwa durch Spekulation, eingeht, sondern auf ein ausgewogenes Chance-Risiko-Verhältnis bedacht ist. Die Anlagerichtlinien werden im Investmentgesetz geregelt. Sie sind aber auch im Verkaufsprospekt des jeweiligen Fonds zu finden und werden dort ggf. durch weitere ergänzt. Institutionelle Anleger können die Anlagerichtlinien z. T. auch mit den Fondsmanagern individuell festlegen und eingrenzen.

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